Ich schreibe so lange, wie der Leser davon überzeugt ist, in den Händen eines erstklassigen Wahnsinnigen zu sein.
Stephen King
 
 
Ich bin am Abgrund,
Mitten in der Nacht, alleine,
Ich brauch´ nur einen Schritt zu gehen.
Mein Ende,
ich atme schwer und weine
Meine Gedanken, kreisen um den Tod.
Ich habe Angst,
Angst vor der Tiefe.
Doch nun steht meine Entscheidung fest,
Ich werde von Euch gehen.
Wie ein Vogel, frei und leicht
möchte ich davon fliegen
Mein Körper soll vom Wind getragen werden!

Wenn ihr eure Herzen öffnet
könnt ihr spüren, wie ich gelitten habe.
Und werdet wissen,
warum ich jetzt hier stehe
Verzeiht mir meinen letzten Wunsch,
Aber ihr wisst nicht, wie es ist
sich selbst nur noch zu hassen.

Ich werde euch in Traurigkeit
die Freude wiedergeben.
Ich werde euch auch nach meinem Leben
in Erinnerung behalten.


Ist es eine Art Traum, aus der Zeit zu gehen, wie der Fluss des Lebens? Ein fremder Wind, der durch die Blätter weht, und eine veränderung Ankündigt, aber was bedeutet das – ein Traum...? Ein helles Licht – Es läuchtet wie Feuer –
Ist es eine Art Schatten in der Dunkelheit? Oder der Wind in den Bäumen –
Denn Manchmal habe ich keine Vorstellung mehr vom Leben, es ist wie ein Regenschleier, der meine Zukunft wie die Umrisse eines Baumes auf einem Hügel verschliert....






Das Leben scheint, davon zu laufen
Jeden Tag ein Stück weiter weg
Ich Verliere mich in mir selbst
Alles und jeder um mich rum ist mir scheißegal
Habe den Willen zu leben verloren
Hab einfach nichts mehr zu erwarten
Es gibt nichts mehr für mich
Ich Brauche das Ende, um mich zu befreien
Niemand außer mir kann mich retten
aber für mich ist es zu spät
Warum auch sollte ich es versuchen?

Gestern scheint, als ob es das nie gegeben hätte
Der Tod grüßt mich freundlich ...


Sturmbringer

Ich möcht mit dir sterben
Im Sturm heute Nacht.
Mich nicht mehr erwehren
Der tobenden Macht.

Siehst du das Meer,
Die stürmische See?
Halt mich ganz fest,
Bevor ich vergeh`.

Spürst du den Wind,
Des Himmels Gewalt?
Küss meine Lippen
Bald werden sie kalt.

Hörst du den Donner,
Gewitters Beginn?
Hör auf, dich zu wehren
Es hat keinen Sinn.

Ich möcht mit dir sterben
Im Sturm heute Nacht.
Mich nicht mehr erwehren
Der tobenden Macht.
(Verfasser: Unbekannt)